„Als Regierung wollen wir unsere Verantwortung gegenüber den vielen Wirtschaftsakteuren wahrnehmen, die mit dem Festival verbunden sind, darunter auch das Gaststättengewerbe. Das Festival hat einen großen Einfluss auf den Tourismus in der Provinz Antwerpen und ganz Flandern. Indem wir den Fortbestand des Festivals unterstützen, sichern wir eine positive Zukunft sowohl für Tomorrowland als auch für die Tourismusakteure, das Gaststättengewerbe und die Zulieferer“, erklärte der Provinzabgeordnete Jan De Haes.
Die Gemeinderäte von Boom und Rumst erklärten, sie hätten Verständnis für die wirtschaftliche Notwendigkeit und seien nicht gegen das Vorhaben: „Die Anfrage, ein einmaliges drittes Wochenende zu organisieren, um die vier fehlenden Wochenenden in den Jahren 2020 und 2021 zu kompensieren, scheint uns eine berechtigte Frage zu sein, die wir gründlich prüfen werden, wenn die Genehmigung beantragt wird“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Voraussetzung sei, dass ein corona-konformes Konzept vorgelegt werde und sich die Veranstalter vorab mit den Anwohnern auseinandersetzen. Es würde sich „um einen einmaligen Ausnahmeantrag handeln, da das Festival zwei Jahre lang nicht stattfinden konnte“, heißt es weiter. (belga/sue)

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