Nach ihrem sechsten Saisonspiel hat die AS Eupen elf Punkte auf dem Konto. Am kommenden Wochenende ist die AS Eupen spielfrei, ehe am 11. September der FC Antwerp in das Kehrwegstadion kommt.
AS Eupen 1:2 RFC Seraing
Gegen den von Ex-AS-Coach Jordi Condom trainierten RFC Seraing ging Eupen – im Vergleich zum Sieg bei OH Löwen – unverändert in die Partie.
Gegen den mit sechs Punkten in die Saison gestarteten Aufsteiger tat sich die AS Eupen in der Anfangsphase schwer. Die Gäste verteidigten mit teilweise fünf Verteidigern so gut, dass die AS keine Lücke finden konnte. Dementsprechend kam Eupen in der Anfangsviertelstunde zu keiner Chance, während Seraing unter anderem über Freistöße zumindest etwas gefährlich wurde, wobei aber auch Nurudeen nicht wirklich gefordert wurde.

Erstmals gefährlich wurde Eupen in der 30. Minute: Peeters „lupfte“ den Ball über mehrere Verteidiger in die Füße von Ngoy, der das Tor wiederum knapp verfehlte. Zwei Minuten später scheiterte Prevljak per Hackentrick an Gästetorwart Dietsch.
Seraing machte Eupen das Leben mit einer guten Verteidigung schwer.
Für ein vorerst nicht wirklich überzeugendes Eupen sollten es die beiden ersten und einzigen Chancen der ersten Halbzeit sein. Den Ostbelgiern, als Tabellenführer in die Partie gegangen, drohte gegen Seraing ein echtes Geduldspiel. Die Lütticher machten die Räume vor dem eigenen Strafraum teilweise so eng, dass es für Eupen nur selten ein Durchkommen gab. Allerdings wirkte das Offensivspieler der Gastgeber auch zu langsam und schwerfällig.

Kurz nach dem Seitenwechsel geriet die AS Eupen in Rückstand: Seraing kam über einen Konter (zu einfach) vor das Tor der AS Eupen, ehe Maziz zum 0:1 traf. Nur drei Minuten später kam es noch dicker für eine schläfrig wirkende AS Eupen, als Sambu auf 0:2 erhöhte. Nurudeen konnte einen Schuss von Marius noch abwehren, war beim Nachschuss von Sambu aber chancenlos.

Nach ungefähr einer Stunde griff AS-Trainer Krämer erstmals ein, weil seine Mannschaft weiterhin Schwierigkeiten hatte: Nuhu und Déom kamen für Beck und N´Dri in die Partie. Déom verfehlte das Tor bzw. das 1:2 in der 64. Minute mit einem Schuss aus der zweiten Reihe nur knapp.
In der Schlussviertelstunde drängte Eupen auf das 2:1, traf dabei aber auf einen weiterhin gut verteidigenden Gegner. Zum Anschlusstreffer sollten die „Pandas“ in der 93. Minute kommen, als Gnaka zum 1:2-Endstand traf.
Namen & Fakten
AS Eupen: Nurudeen - Heris, Amat, Agbadou - N´Dri (58. Nuhu), Peeters (92. Magee), Lambert (80. Gnaka), Kayembe, Beck (58. Déom) - Ngoy, Prevljak
Tore: 0:1 Maziz (48.), 0:2 Sambu (51.), 1:2 Gnaka (93.)

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