„Faking Hitler“ mit Lars Eidinger an Eupener Wesertalsperre gedreht

<p>„Faking Hitler“ mit Lars Eidinger an Eupener Wesertalsperre gedreht</p>
Foto: TVNOW/Wolfgang Ennenbach

Die Hälfte des Parkplatzes wurde von einem Filmteam blockiert. Grund hierfür waren Dreharbeiten zu der sechsteiligen Serie „Faking Hitler“. Vor der Kamera stehen hier Lars Eidinger als „Stern“-Journalist Gerd Heidemann und Moritz Bleibtreu als Kunstfälscher Konrad Kujau.

Beim Dreh in Ostbelgien war von den beiden Filmstars nur Lars Eidinger beteiligt – neben rund 30 weiteren Beteiligten (Regie, Kamera, Ton, Beleuchtung, Kostüme) in der Produktion. Fahrzeugmodelle aus den 1980er Jahren kamen originalgetreu zum Einsatz.

Nach Angaben der Presseagentur war dies der einzige „Abstecher“ ins Grenzland: Die Wesertalsperre biete optisch ein beeindruckendes Motiv. Ansonsten finden die Dreharbeiten fast komplett in Nordrhein-Westfalen statt, vor allem in Düsseldorf und Köln. Mitte April fiel die erste Klappe der hochkarätig besetzten UFA Fiction für TVNOW, später für RTL.

Der Sechsteiler erzählt die aberwitzige Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher. Die bekannte Episode deutscher Mediengeschichte wird in der neuen Serie um aktuelle Themen wie Fake News, die Verharmlosung des Nationalsozialismus sowie die Verführbarkeit von Menschen erweitert. Mit TV-Star Daniel Donskoy und Tatort-Schauspieler Ulrich Tukur sind zwei weitere Top-Schauspieler in der historischen Event-Serie zu sehen. Die Geschichte der gefälschten Tagebücher wird in „Faking Hitler“ um die Geschehnisse der Jungredakteurin Elisabeth Stöckel (Sinje Irslinger) erweitert.

Der Titel ist angelehnt an den erfolgreichen Podcast „Faking Hitler – die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher“ des „Stern“, der den Fall aufarbeitet.

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