OGM und Greenpeace

Zugegeben, die Frage der GMO’s (genetisch modifizierte Organismen) ist komplex und unsere Gesundheit ist ein zu wertvolles Gut, welches man nicht durch eine lasche Risikoprüfung in Gefahr bringen sollte.

Aber Greenpeace ist keine objektive Partei in dieser Debatte, sondern führt vor allem einen ideologischen Kampf gegen alles, was kapitalistisch angehaucht ist.

Und weil die meisten GMO-Saaten privat entwickelt wurden, kämpft Greenpeace dagegen. Es geht nicht nur um Round-Up. Aus Ideologie bekämpft man alle GMO’s, selbst wenn sie besser sind, resistenter gegen Wind und Trockenheit oder einfach gesünder wie beim ‘goldenen Reis‘, der den Vitamin-A-Mangel deutlich reduziert. Man schreckt dabei auch nicht davor zurück das Leben von Millionen Kindern in der Dritten Welt zu gefährden. Dies führte 2016 zum, leider vergeblichen, Aufruf von über 100 Nobelpreisträgern an Greenpeace die Kampagne gegen das Golden-Rice-Projekt zu stoppen.

Pikant ist auch die Tatsache, dass die beiden besten Impfstoffe gegen die Covid-Erkrankung auf Gentechnik basieren. Auch lassen diese Impfstoffe sich besonders schnell ändern um neue Varianten zu bekämpfen.

Man kann nur hoffen, dass es der EU-Kommission und dem EU-Parlament gelingt einen Rechtsrahmen abzustecken, der gleichzeitig unsere Gesundheit schützt, aber das Feld auch nicht den Ideologen von Greenpeace überlässt, deren Haupttriebfeder nicht so sehr die arme Bevölkerung im Süden als viel mehr antikapitalistische Propaganda ist.

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