Berger Dorfgruppe sammelte Müll

<p>Die Straßenränder in Berg wurden von Unrat befreit.</p>
Die Straßenränder in Berg wurden von Unrat befreit. | Foto: privat

Mit Abstand, Maske und in kleinen Gruppen waren die Teilnehmer(innen), darunter 20 Mitglieder der örtlichen KLJ-Gruppe nicht nur im Dorf und um das Dorf herum im Einsatz. Auch der Strand am Bütgenbacher See wurde „gesäubert“.

Die Teilnehmer(innen) waren erstaunt, welchen Unrat sie zum Teil zutage förderten – von Feuerzeugen über Bierflaschen bis hin zu großen Zeitungsstapeln war alles dabei. Gefunden haben die „orangenen Engel“ Bauschutt, Teppiche, Haustüren, jede Menge gebrauchte OP-Schutzmasken und To-Go-Becher. Aber auch Gefahrengut, Autoteile und Autoreifen.

Müll lag neben leeren Mülleimern

Da sogar neben vorhandenen, leeren Mülleimern Unrat aufgefunden wurde, waren sich die Helfer einig, dass es vielen Menschen scheinbar einfach nicht bewusst sei, welche Schäden sie damit anrichten können. „Denn wenn jeder seinen Abfall nicht einfach in die Landschaft werfen würde, könnte ein großer Teil der Gelder für die Reinigung von öffentlichen Flächen einfach eingespart und sinnvoller eingesetzt werden“, erklärte Freddy Schumacher von der Berger Dorfgruppe. Außerdem seien Hundekotbeutel in der Nähe von Gebüschen gefunden worden. Viele wüssten anscheinend nicht, dass eine Plastiktüte erst in etwa 400 bis 600 Jahren endgültig verrottet ist.

Die nächste Generation packt mit an.

„Diese Sammelaktion stärkt das Umweltbewusstsein und war insgesamt eine gelungene Gemeinschaftsaktion“, resümierte Freddy Schumacher. Auch wenn das Sammeln Spaß gemacht habe, dürfe der Müll, so die Jugendlichen, zukünftig gerne direkt in die dafür vorgesehenen Tonnen entsorgt werden. „Die nächste Generation, die sich um unser Dorf kümmert, ist mit dabei und das finde ich ganz toll“, sagt Freddy Schumacher. „Wenn die Kinder mit so einer Aktion groß werden, gehen sie auch in Zukunft anders mit Müll um.“

Am Ende des Tages hatten sich die Teilnehmer eine Stärkung seitens der Berger Dorfgruppe mehr als verdient, um allen freiwilligen Helfern zu danken. (kli)

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