Nach einem frühen Tor von Wilson zum 0:1 trafen De Bruyne, Thorgan Hazard und Romelu Lukaku für Belgien. Am Samstag trifft Belgien in Prag auf Tschechien (20.45 Uhr).
Belgien 3:1 Wales
Zum Auftakt in die Qualifikation zur WM 2022 in Katar verzichtete Nationaltrainer Roberto Martinez auf Überraschungen. Wenn überhaupt, dann war der Startplatz von Thomas Vermaelen in der Defensive eine. Der Verteidiger kam zum ersten Mal seit Ende 2019 für die Teufel zum Einsatz. In der Offensive stürmte Romelu Lukaku.

Gegen Wales, das bei der EM 2016 im Viertelfinale gegen Belgien siegte, erwischten die Roten Teufel keinen guten Start: In der 10. Minute erzielte Harry Wilson nach einem tollen Angriff der Gäste über Gareth Bale das 0:1. Belgien reagierte aber gut: In der 16. Minute verfehlten Vermaelen und Lukaku den Ausgleich um Zentimeter. Nachdem Vermaelen eine Hereingabe knapp verpasste, schoss Lukaku den Ball im Rutschen über das Tor.

Die Teufel spielten geduldig weiter – und wurden schnell belohnt: In der 22. Minute traf Kevin De Bruyne mit einem perfekt platzierten Distanzschuss zum 1:1. Fünf Minuten später war das Spiel gedreht: Thorgan Hazard traf nach einer guten Hereingabe von Thomas Meunier per Kopf zum 2:1. Bis zur Pause kontrollierten die Teufel die Partie, konnten aber keinen dritten Treffer mehr nachlegen. Das lag auch daran, dass Lukaku im Angriff relativ große Schwierigkeiten mit seinem robusten Gegenspieler hatte.

Nach der Pause machte Wales mehr Druck nach vorne, während Belgien insgesamt zu wenig Bewegung in seinem Spiel hatte. Folglich kamen die Teufel nach dem Seitenwechsel auch vorerst nicht zu Torchancen. In der 70. Minute erhielt Belgien nach einem klaren Foulspiel an Mertens aber einen Elfmeter, den Lukaku wiederum eiskalt zum 3:1 verwandelte. Für den Angreifer war es der 58. Treffer im 90. Einsatz für Belgien.


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