Offiziell: Schulen bleiben offen – Lockerungen vom 1. April verschoben

<p>Offiziell: Schulen bleiben offen – Lockerungen vom 1. April verschoben</p>
Illustration: belga

„Nach einem Jahr Coronakrise wissen wir nun besser, wie wir das Virus eindämmen können: indem wir unsere Kontakte so weit wie möglich einschränken. Das ist unsere einzige Chance“, sagte De Croo (Open VLD): „Wenn Sie jemanden treffen wollen, dann unbedingt draußen. Auch wenn Sie weder krank sind, noch Symptome aufweisen.“

Die Beschlüsse im Überblick:

- Anders als von Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (SP.A) gewünscht, steht eine Schulschließung nicht an. Auch nach den Osterferien sollen sie – zum aktuellen Zeitpunkt – wieder öffnen. Die Bildungsminister treffen sich allerdings am kommenden Montag, um auf Grundlage der aktuellen Corona-Zahlen einen Plan auszuarbeiten. So sollen die Infektionen in den Schulen „so weit wie möglich sinken“, hofft De Croo.

- Der „Open Air Plan“ (Veranstaltungen im Freien mit maximal 50 Personen, Trainingseinheiten mit maximal zehn Amateursportlern, Vergnügungsparks, usw.), der ab dem 1. April geplant war, wird verschoben. Ein neues Datum wurde noch nicht bekanntgegeben.

- Die Anzahl Teilnehmer bei Jugendlagern in den Osterferien (3.-19. April) wird derweil auf maximal zehn (statt 25) begrenzt. Übernachtungen sind dabei verboten.

- In den Osterferien dürfen Personen über zwölf Jahren, die aus touristischen Gründen mit dem Zug reisen, dort nur am Fenster sitzen. Die Polizei soll verstärkt zur Kontrolle eingesetzt werden.

- Homeoffice bleibt weiterhin Pflicht. Für diejenigen, die absolut nicht im Homeoffice arbeiten können, soll die Möglichkeit von Schnelltests an der Arbeit bestehen.

- Die Ausgangssperre bleibt in ihrer aktuellen Form bestehen – also in der DG, der Wallonie und in Flandern von Mitternacht bis 5 Uhr und in Brüssel von 22-6 Uhr.

Der nächste Konzertierungsausschuss ist für nächste Woche Freitag angesetzt. (tf)

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