Neuville feiert in der Toskana ersten Sieg mit Copilot Wydaeghe

<p>Das Team Thierry Neuville-Martijn Wydaeghe (Hyundai) unterwegs in der Toskana.</p>
Das Team Thierry Neuville-Martijn Wydaeghe (Hyundai) unterwegs in der Toskana. | Foto: Julien Pixelrallye

Bei diesem Sondergastspiel auf Asphaltstraßen waren beide umständehalber in einem Hyundai i20 R5 unterwegs statt im üblichen Hyundai i20 WRC, mit dem sie in der Rallye-WM starten. Für den gebürtigen St.Vither und den Beifahrer aus Flandern war es der erste gemeinsame Sieg nach vier Rallyes. Sie waren in erster Linie in Italien angetreten, um ihre Kommunikation im Auto weiter zu verbessern und sich auf den dritten WRC-Lauf in Kroatien (22.-25. April) vorzubereiten.

„Das war eine gute Erfahrung für uns“, bilanziert Thierry Neuville: „Jeder Kilometer zählt, wenn es darauf ankommt, die Zusammenarbeit voranzutreiben, um das bestmögliche Leistungsniveau zu erreichen.“ Die eher technisch ausgelegte Streckenführung in der Toskana kam der angestrebten Zielsetzung entgegen: „Die Wertungsprüfungen eigneten sich perfekt für diese Aufgabe. Es war ein super Wochenende. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich nicht unbedingt Fan des R5 bin. Aber wir hatten uns schnell an das Auto gewöhnt.“

Das belgische Team sicherte sich sechs von zehn WP-Bestzeiten und ließ die italienische Konkurrenz souverän hinter sich. Im Ziel hatte es 22,7 Sekunden Vorsprung auf den ersten Verfolger, Stefano Albertini (Skoda Fabia R5), herausgefahren. Neuvilles irischer Teamkollege Craig Breen setzte dagegen den Hyundai neben die Strecke und musste aufgeben. (hs)

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