Vandenbroucke: Kein Hinweis auf problematische Astrazeneca-Charge

<p>Eine Ärztin präpariert eine Spritze mit dem Impfstoff Astrazeneca im Impfzentrum in Sachsen-Anhalt.</p>
Eine Ärztin präpariert eine Spritze mit dem Impfstoff Astrazeneca im Impfzentrum in Sachsen-Anhalt. | Illustrationsfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Dem Minister liegen auch keine Informationen vor, dass es einen Zusammenhang zwischen dieser Charge und den Symptomen, nämlich der Bildung von Blutgerinnseln, gibt, die zur Aussetzung der Verabreichung dieses Impfstoffs in mehreren europäischen Ländern geführt haben.

Nach Dänemark gaben am Donnerstag auch Island und Norwegen bekannt, dass sie den Einsatz des von Astrazeneca entwickelten Impfstoffs aus Vorsichtsgründen aussetzen. Zuvor hatte die Europäische Arzneimittelagentur erklärt, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff von Astrazeneca und tödlichen Blutgerinnseln gibt. Astrazeneca, das den Impfstoff zusammen mit der Universität Oxford in Großbritannien entwickelt hat, verteidigte seinerseits die Sicherheit seines Produkts. „Die Sicherheit des Impfstoffs wurde in klinischen Studien der Phase III ausgiebig untersucht und die Daten ... bestätigen, dass der Impfstoff im Allgemeinen gut vertragen wurde“, sagte ein Sprecher der Gruppe. (belga/mv)

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