Vivant fordert sofortige Öffnung des Gaststättengewerbes

<p>Das Gaststättengewerbe soll am 1. Mai wieder öffnen dürfen. Für die Vivant-Fraktion ist das zu spät.</p>
Das Gaststättengewerbe soll am 1. Mai wieder öffnen dürfen. Für die Vivant-Fraktion ist das zu spät. | Foto: Photo News

Hinzu kämen die Arbeitskräfte in den Zulieferbetrieben. „Doch seit geraumer Zeit sieht die Zukunft für diese Menschen düster aus. Zwischenzeitlich konnte der Horeca-Sektor mit strengen Auflagen öffnen. Demnach hatten die Betreiber von Restaurants und Gaststätten viel Geld in die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygeniemaßnahmen investiert. Und obwohl es in diesem Bereich keinerlei Hotspots zu verzeichnen gab, wurden die Einrichtungen am 19. Oktober wieder gnadenlos geschlossen“, so Vivant wörtlich in dem Kommuniqué. Die Einführung der automatischen Registrierkasse, der sogenannten Black Box, habe den Gastwirten bereits das Leben erschwert. Hinzu kämen zahlreiche „andere teils unnötige Auflagen und Vorschriften“. Mit der weiter anhaltenden Schließung versetze die Föderalregierung zahlreichen Betrieben dieser Branche „jedoch den Todesstoß“. Nun habe der Konzertierungsausschuss am vergangenen Freitag eine Öffnung des Horeca-Sektors für den 1. Mai in Aussicht gestellt. Das sei nach Ansicht des Bürgermeisters von Middelkerke, Jean-Marie Dedecker, jedoch viel zu spät. Er habe eine Öffnung der Strandbars und Terrassen für die anstehenden Osterferien gefordert und ruft die Bürgermeister der Küstengemeinden „zum Aufstand“ auf. Es sei absurd zu sehen, dass die Menschen in überfüllten Zügen anreisten, ihren Müll überall hinterließen und sich auf nicht desinfizierte Bänke setzten, zitiert die Vivant-Fraktion Dedecker. „Wir können uns dieser Forderung nur anschließen und gehen noch einen Schritt weiter. Es ist höchste Zeit, die Restaurants und Bars wieder komplett zu öffnen und wieder zur Normalität zurückzukehren, damit man dieser Branche wieder eine Perspektive geben kann“, so Vivant. (red/sc)

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