Zum Kommentar „Warten auf Godot“

Ich finde es gut, wenn es eine Zeitung gibt, die nicht zur Regierungspostille degeneriert ist. Wenn Herr Schröder die Maßnahmen der Regierung in der Krise mit wacher Kritik begleitet, so ist das seine Meinung und auch seine Pflicht als Journalist. Sachliche Kritik ist positiv, soll sie doch zum Nachdenken anregen und Fehler aufdecken; das hat doch nichts damit zu tun, dass man nicht solidarisch an der Bewältigung dieser sozialen und wirtschaftlichen Krise mit arbeitet. Ein kleines Beispiel: die von den Behörden verschenkten Masken. Nach Monaten stellte der Hohe Gesundheitsrat deren Schädlichkeit fest!

Abgesehen davon, dass Steuergelder verschleudert wurden, soll nun der Bürger nicht seine Zweifel an der Professionalität und Qualifikation dieses Hohen Rates äußern dürfen? Wenn Sie nun der Meinung sind, dass Gehorsam, Ruhe und Strammstehen erste Bürgerpflicht ist, so weise ich nur darauf hin, dass schon manche Nation durch Meinungseinfalt und Unterdrückung jeder Kritik im Stechschritt in den Untergang geführt wurde.

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