Die Commerzbank hatte angekündigt, im Ausland 15 Standorte aufzugeben. Die Firmenkunden-Bereichsvorstände Roland Boehm und Nikolaus Giesbert machen in dem Intranetbeitrag nun transparent, welche Standorte auf der Streichliste stehen. Dies sind außerdem: Barcelona, Bratislava, Brüssel, Aserbaidschan, Georgien, Indonesien, Irak, Kasachstan, Libanon, Malaysia, Serbien und Venezuela.
„Geplant ist, dass wir die anstehenden Anpassungen bis zum Jahr 2024 sukzessive umsetzen“, erklärte Boehm. „Wir gehen hier sehr sorgfältig vor und machen dies im engen Austausch mit den Regulatoren vor Ort.“ Giesbert versicherte: „Auch wenn wir uns aus bestimmten Ländern zurückziehen, können wir in der Regel dort weiterhin Trade-Finance-Geschäft für unsere Firmenkunden aus anderen Standorten in der Region darstellen.“
Verkleinern will die Commerzbank, die seit 1977 in Belgien präsent ist, auch das Netz sogenannter Korrespondenzbanken: Künftig will der MDax-Konzern auf internationaler Ebene nur noch mit etwa 1.300 statt mit 1.600 Instituten zusammenarbeiten.
Der Reorganisationsplan „Strategie 2024“ soll bis 2024 zu Kosteneinsparungen von 1,4 Milliarden Euro im Vergleich zu 2020 führen. (dpa/belga/mv)

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