2018 gab es in der Wallonie 150 solcher „Unverpackt“-Läden. Im November vergangenen Jahres waren es bereits 205, heute sind es 218. „Die Entwicklung ist positiv“, so die wallonische Umweltministerin Céline Tellier (Ecolo). Die Coronakrise habe dem „Unverpackt“-Trend neuen Schwung verliehen. „Einige dieser Geschäfte haben eine regelrechte Explosion der Besucherzahlen erlebt. Es ist zu hoffen, dass die Menschen ihre neue Konsumgewohnheit beibehalten und auch nach der Krise weiterhin verpackungslos einkaufen.“
Unverpackte Lebensmittel werden in mitgebrachten, wiederverwendbaren Vorratsdosen, Gläsern oder Stoffbeuteln verstaut. Die Menge bestimmt der Kunde je nach Bedarf. Inzwischen werden immer häufiger auch Öle, Pflegeprodukte und Reinigungsmittel unverpackt angeboten. (belga/sue)

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