Miesen befragt Ministerin zum Lager Elsenborn

<p>Miesen befragt Ministerin zum Lager Elsenborn</p>
Foto: GE-Archiv

In ihrer Antwort bestätigte sie den Eindruck, dass die Anzahl an Militärübungen zugenommen hat. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Möglichkeiten für verschiedene Übungen aufgestockt wurden, so etwa die Installation einer neuen Zielscheiben-Anlage. Außerdem sei der Truppenübungsplatz der einzige Platz seiner Art in Belgien, auf dem mit gewissen Waffensystemen trainiert werden könne. Nichtsdestotrotz sei die Anzahl abgegebener Schüsse im Corona-Jahr 2020 so gering wie seit 20 Jahren nicht mehr gewesen.

Auf die Frage, ob die Übungen nicht wenigstens in den Abend- bzw. Nachtstunden eingeschränkt werden könnten, erwiderte die Ministerin mit der gleichen Argumentation, dass dies aufgrund der einmaligen Nutzungsmöglichkeit schwierig sei: „Es gibt in Belgien keine Alternative, wir müssen daher auch nachts Übungen durchführen.“

Gleichwohl betont sie, dass ihr und den Verantwortlichen vor Ort sehr an den gut nachbarschaftlichen Beziehungen mit den Gemeinden gelegen sei. „Das bestehende ‚gut nachbarschaftliche Abkommen‘ ist stets eingehalten worden und wir bemühen uns, die Übungsperioden auf ein Maximum zu begrenzen.“.

Senator Miesen dazu: „Die Bevölkerung der angrenzenden Orte ist m.E. sehr erprobt und tolerant. Allerdings sollte das Ganze nicht überstrapaziert werden. Ich baue darauf, dass die Aussage der Ministerin, dass sie großen Wert auf gut nachbarschaftliche Beziehungen lege, kein Lippenbekenntnis ist.“ (red/ab)

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