Nachdem den Jugendlichen im Vorseminar Mitte Januar die Grundlagen der Rhetorik von Thomas Niemann nähergebracht wurden, erhielten sie am Samstag nun erstmals konkretes Feedback zu ihren rhetorischen Fertigkeiten. Dabei wurde auf Inhalt, Aufbau, Sprache und Auftreten Wert gelegt.
Die Anti-Corona-Maßnahmen zwangen die Rhetorika-Organisatoren, nach dem Vorseminar auch das Vorfinale online abzuhalten. „Den Wettstreit komplett ausfallen zu lassen, war für uns keine Option“, so Caroline Hagelstein vom Ocarina-Organisationsteam. „Es wäre schade, wenn den diesjährigen Abiturienten aufgrund der Pandemie die Möglichkeit, an der Rhetorika teilzunehmen, genommen worden wäre.“
Die fünfköpfige Jury stand also in diesem Jahr vor der Herausforderung, aus den 31 Kandidaten die acht Finalisten virtuell zu bestimmen. Jeder von ihnen hielt eine vorbereitete dreiminütige Rede, um die Jurymitglieder zu überzeugen. Dieses Jahr entschieden Dominique Chavet (SKLZ Sprachenakademie und Juryvorsitz), Toni Wimmer (BRF-Direktor), Christian Schmitz (GrenzEcho), Björn Marx (Christliche Krankenkasse) sowie Ulrike Krings (Übersetzerin) über die acht besten Kandidaten.
Am Ende legte sich die Jury auf folgende acht Finalisten (in alphabetischer Reihenfolge) fest: Tom Ernst, Kathrin Haas, Mariah Leyens, Kristina Pankert, Mayra Paquet, Ellen Theissen, Berie Wangata-Membo sowie Laura Wiens. Diese erwartet nun in drei Wochen das Hauptseminar, bei dem die Finalisten in den Genuss eines zweitägigen individuellen Coachings kommen – ebenfalls per Videokonferenzen. Die Generalprobe sowie das große Finale werden in den Sommer verschoben. Weitere Informationen gibt es auf www.rhetorika-dg.be sowie auf den Facebook- und Instagram-Seiten der Rhetorika. (red/sc)

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