Wie die Task Force „Impfen“ am Samstag bei einer Online-Pressekonferenz bekannt gab, wird der Impfstoff ab Mitte Februar nur noch Erwachsenen unter 55 Jahren verabreicht. Zur Begründung sagte der Vorsitzende dieser Expertengruppe, Professor Dirk Ramaekers, dass es nicht ausreichend Daten gebe, die die Wirksamkeit des Impfstoffs in der Altersgruppe über 65 garantieren würden. Bevor der genannten Altersgruppe das Vakzin gespritzt werde, wolle man, wie in vielen anderen Ländern auch, weitere Studien abwarten. Dirk Ramaekers stellte im Rahmen des Pressegespräches aber auch heraus, dass der Impfstoff „gut und zuverlässig“ sei – zumindest für Menschen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren.
Nach Angaben der Task Force wird in diesem Monant rund 440.000 Belgiern das Vakzin von Astrazeneca verabreicht – vorrangig Beschäftigten, die in Pflegeberufen tätig sind. Aber auch Beamte der Polizei sowie 18- bis 55-Jährige mit Vorerkrankungen sollen den Astrazeneca-„Piks“ zu spüren bekommen.
In Großbritannien wird das Präparat, das Astrazeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hat, seit Anfang Januar großflächig eingesetzt. Ein großer Vorteil bei Astrazeneca ist, dass man den Impfstoff bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad lagern kann. (calü/belga)

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