Dies ermöglicht den Zugang zu Dänemarks großer Windenergieproduktion und soll langfristig günstigere Preise für belgische Unternehmen und Verbraucher bringen.
Das Projekt befindet sich noch in der Anfangsphase, aber die Vorteile für Belgien sind zahlreich, schreibt die Nachrichtenagentur Belga. Neben dem Zugang zu zusätzlichen erneuerbaren Energiequellen - Dänemark ist ein Meister der Offshore-Windkraft - werde diese Verbindung „die Versorgungssicherheit unseres Landes stärken und uns unseren nationalen Klimazielen für erneuerbare Energien und den Zielen des Europäischen Green Deals näher bringen“, betonte Tinne Van der Straeten.
Das am Donnerstag unterzeichnete Memorandum ebnet den Weg für die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit den dänischen Partnern zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie. Dazu gehört auch eine Analyse der technischen und wirtschaftlichen Aspekte der Zusammenschaltung. In dieser Phase sieht das Projekt den Bau eines Unterseekabels mit einer Kapazität von 1,4 GW zwischen Belgien und Dänemark vor, über einen Offshore-Windpark, auf dem Dänemark bis 2030 3 GW Windkraft entwickeln will. Die Idee ist daher, das Projekt bis 2030 abzuschließen. „Ein ehrgeiziges, knappes, aber erreichbares Timing“, glaubt die Ministerin.
„Je nach Komplexität kostet das Seekabel zwischen einer und zwei Millionen Euro pro Kilometer. Die Gesamtkosten könnten also zwischen 900 Millionen und 1,2 Milliarden Euro liegen“, erklärte der CEO des Hochspannungsnetzbetreiber Elia, Chris Peeters. Ein Betrag, der bei Bedarf zwischen den Ländern aufgeteilt wird. (belga/mv)

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