Akziseneinnahmen auf Bier sank 2020 um 15 Prozent

<p>Keine Musikfestivals: Das bedeutete im vergangenen Jahr auch deutlich weniger Bierkonsum.</p>
Keine Musikfestivals: Das bedeutete im vergangenen Jahr auch deutlich weniger Bierkonsum. | Archivfoto: belga

Seit 2016 haben die Akzisensteuern auf Bier rund 200 Millionen Euro pro Jahr in die öffentlichen Haushalte eingebracht. Die Zahlen für 2020 sind die schlechtesten des Jahrzehnts.

Das Fehlen von Musikfestivals, öffentlichen Sportwettbewerben und die Schließung von Restaurants und Cafés aufgrund der Coronakrise erklären dieses Ergebnis. Die Lücke wurde bereits im März mit 4,5 Millionen Euro weniger Einnahmen gerissen. Im April wurden 9,6 Millionen Euro an Akzisen eingenommen, statt 16,5 Millionen Euro im Vorjahr. Der Mai und der Juni lagen unter den Ergebnissen. Der Juli schnitt mit 23,2 Millionen Euro besser ab als 2019 (21,5 Mio.). August und September lagen leicht darüber. Aber die Situation verschlechterte sich ab September wieder, Wochen bevor die Ausgangssperre eingeführt wurde.

Auch die Steuern auf Champagner und Sekt sanken und brachten 2020 nur noch 89,7 Millionen Euro ein, gegenüber 103,9 Millionen Euro im Jahr 2019.

Ende 2020 brachten alle Arten von Alkohol und Spirituosen nur 779,2 Millionen Euro an Akzisen ein (gegenüber 813,3 Millionen Euro im Jahr 2019). Seit 2016 liegen diese Beträge über 800 Millionen mit einem Spitzenwert von 830 Millionen Euro im Jahr 2019. (belga/mv)

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