Nach der Einführung der „Tournée Minérale“ und der Durchführung von vier Ausgaben hat die Krebsstiftung beschlossen, den Staffelstab weiterzugeben. In der Wallonie hat die Non-Profit-Organisation „Univers santé“ die Fackel übernommen, während in Flandern die Organisation „VAD/De Druglijn“ am Ruder ist.
Aber die Herausforderung für die Belgier bleibt dieselbe: ein alkoholfreier Februar. „Ein Glas Wein oder ein Bier nach der Arbeit, nach dem Training, bei der Zubereitung einer Mahlzeit... für viele Menschen gehört Alkohol zur Routine, manchmal sogar täglich. Aber dieser regelmäßige, manchmal übermäßige Konsum bleibt nicht ohne Folgen“, erinnert die Aktion daran, dass die Belgier im Durchschnitt mehr als zwölf Liter reinen Alkohol pro Jahr konsumieren, womit Belgien „zu den Spitzenreitern beim Alkoholkonsum in Europa“ gehört.
Schädlicher Alkoholkonsum verursacht 10,5 % der Todesfälle in Belgien, d. h. etwa 10.000 pro Jahr. Diese neue Ausgabe der „Mineral-Wasser-Tour“ wird daher eine Gelegenheit für die Teilnehmer sein, eine Pause von ihrem Alkoholkonsum zu machen, ihren Alkoholkonsum zu reflektieren und sogar, wenn nötig, schlechte Gewohnheiten zu brechen, die man sich während der Coronazeit angeeignet hat.
Diese 5. Auflage wird vor allem über eine Facebook-Seite „Tournée minérale Belgique“ und den Instagram-Account @tourneemineralebefr erlebbar sein. Geplant sind außerdem Videoclips, Challenges und Gewinnspiele sowie Tipps, Coaching-Möglichkeiten und Rezepte für Softdrinks. (belga/mv)
Mehr Infos: https://tournee-minerale.be/

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