Insgesamt sind seit dem Ausbruch der Pandemie exakt 20.038 Menschen an den Folgen einer Infektion verstorben. Mehr als 80 Prozent der Toten waren älter als 75, die Hälfte älter als 85 Jahre.
Wie Sciensanso berichtet, sind zwischen dem 31. Dezember und dem 6. Januar im Schnitt 58,4 Tote pro Tag mit Bezug zu Covid-19 regestiert worden. Das entspreche einem Rückgang um 15 Prozent. Auch die Anzahl Menschen, die aufgrund einer Ansteckung mit dem Virus in einem hiesigen Krankenhaus untergebracht werden mussten, ist war rückläufig. In dem Zeitraum zwischen dem 3. bis 9. Januar wurden pro Tag durchschnittlich 135,3 Covid-19-Patienten in ein Hospital eingeliefert. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Rückgang um 9 Prozent.
Sciensano teilt außerdem mit, dass am Samstag 1.928 Menschen (-3 %), die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, in hiesigen Krankenhäusern behandelt werden mussten. Von den 1.928 Personen lagen 379 (- 21 %) auf einer Intensivstation – 205 davon mussten künstlich beatmet werden.
Belgien mit seinen rund 11,5 Millionen Einwohnern hatte im Herbst zeitweise pro Kopf die höchsten Corona-Infektionszahlen in Europa. Täglich wurden 15.000 neue Fälle oder mehr verzeichnet. Zuletzt registrierte das Land durchschnittlich rund 1.777 neue Ansteckungen pro Tag, wie Sciensano mitteilt. Das entspreche einem Anstieg um rund 11 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. In den vergangenen 14 Tagen wurden 206 Fälle auf 100.000 Einwohner verzeichnet.
Besonders auffallend ist der Anstieg der Neuinfektionen in der Hauptstadt: in Brüsel wurde ein Plus in Höhe von 49 Prozent im Vergleich zum Samstag festgestellt. Laut Sciensano gibt es in Brüssel viel mehr Reiserückkehrer und daher auch mehr positiv getestete als in anderen Provinzen.
Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt nach Sciensano-Schätzungen aktuell bei 0,979. Das bedeutet, dass im Schnitt ein Infizierter einen weiteren Menschen mit dem unsichtbaren Feind ansteckt.
Anfang der Woche hatte Belgien großflächig mit Impfungen gegen das Coronavirus begonnen, nach einer vorherigen Testphase. Jede Woche sollen laut offiziellen Angaben rund 87.000 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer an Menschen im Land verabreicht werden. (calü)

Kommentare
Hallo Herr Lübke!
Bisweilen wird ein Lottojackpot „geknackt“.
Aber ist diese Redewendung in diesem traurigen Kontext wirklich passend?
Gruß
D. Leonard
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