Hohes Venn ist ab Freitag Sperrzone

<p>Touristen sorgten in den vergangenen Tagen für Verkehrschaos im Hohen Venn.</p>
Touristen sorgten in den vergangenen Tagen für Verkehrschaos im Hohen Venn. | Foto: belga

Alle öffentlichen Parkplätze sind ab dem 1. Januar (8 Uhr) gesperrt. Außerdem besteht ein Durchfahrverbot zwischen 8 und 17 Uhr. Lediglich Rettungskräften sowie dem öffentlichen Personennahverkehr ist die Durchfahrt gestattet.

Auf diese Weise sollen Touristen davon abgehalten werden, einen Ausflug ins Hohe Venn zu unternehmen. Die Maßnahme gilt bis zum 3. Januar einschließlich. Das gab der Lütticher Provinzgouverneur Hervé Jamar am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

Bütgenbachs Bürgermeister Daniel Franzen (FBL) bittet darum, den Tourismus als Reaktion auf diese Maßnahme nicht in die umliegenden Eifel-Gemeinden zu verlagern.

Touristen aus dem ganzen Land und den Nachbarländern waren in den vergangenen Tagen massenweise ins Hohe Venn gepilgert, um vom Schnee zu profitieren. Gleichzeitig verursachten sie ein enormes Verkehrschaos. Es wird befürchtet, dass Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. (belga)

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Kommentare

  • Wir leben in der Eifel in Waldesnähe und können innerhalb kürzester Zeit uns in einer angemessenen und passenden Landschaft erholen. Wer gibt uns die Erlaubnis dies einer städtischen Bevölkerung zu verbieten. Mir bangt schlimmes und ich fühle mich an dunkle Stunden des letztem Jahrhunderts erinnert. Vor allem das Denunziantentum wird von den aktuelle Regierenden gefördert und gefordert, wehret den Anfängen!

  • "Bütgenbachs Bürgermeister Daniel Franzen (FBL) bittet darum, den Tourismus als Reaktion auf diese Maßnahme nicht in die umliegenden Eifel-Gemeinden zu verlagern"

    Die Tagestouristen werden ausweichen und die Autobahn Richtung St. Vith rege nutzen, und die Runde um den See in Bütgenbach u. Umgebung, Ravell, ... wird von Besuchern und Touristen übervölkert sein.

    Bitten und Empfehlungen haben nachweislich in den letzten Tagen absolut nicht gefruchtet.

    Vielleicht sollten die Eifeler Bürgermeister sich dazu durchringen, vorbeugend zu reagieren.

    Die Bürgermeister von Vielsalm und Manhay (Provinz Luxemburg) gehen mit gutem Beispiel voran!

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