Das teilten die Mobilfunkanbieter Proximus, Orange und Telenet am Freitag mit. Bis auf Weiteres blieben die aktuellen Konditionen der jeweiligen Tarife gültig, heißt es.
Für Proximus-Kunden mit dem Reiseziel Großbritannien sind bis auf Weiteres die aktuellen Konditionen ihres jeweiligen Tarifs gültig. „Wir haben bereits vor der Einigung beschlossen, keine Roaming-Gebühren für Reisen innerhalb Großbritanniens zu berechnen“, teilte ein Sprecher auf Nachfrage mit. Auch von Orange hieß es: „Großbritannien bleibt in Europa. An den Tarifen ändert sich daher zunächst nichts.“ Für den dritten großen Mobilfunkanbieter Telenet gilt das Gleiche.
Die EU hatte Gebühren für das mobile Surfen mit ihren „Roam Like Home“-Regeln innerhalb der EU-Länder abgeschafft. Mit seinem Austritt aus der EU fällt Großbritannien nicht mehr unter diese Regelung – und zum Jahreswechsel läuft zudem die Brexit-Übergangsphase ab, in der bislang weitgehend noch die gleichen Regeln galten wie zuvor.
Ob ein Anbieter Extragebühren für das mobile Surfen im Ausland berechnet, hängt allerdings davon ab, welche Regelungen die Mobilfunkanbieter der Staaten miteinander getroffen haben. Für kostenloses Roaming muss ein Land also nicht zwingend Teil der EU sein – in Norwegen und Island etwa gelten ähnliche Regeln für EU-Reisende. (dpa/belga/calü)

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