Leitlinien und Anregungen für eine „starke“ Jugendarbeit besprochen

Die DG war mit Vertretern des Ministeriums, des RDJ und des Jugendbüros dabei. Der Rat der EU-Jugendminister hatte zuvor eine Entschließung zur Gestaltung einer Jugendarbeitsagenda angenommen, die einen Rahmen für die Festlegung der Agenda beschreibt und die Stärkung und Weiterentwicklung von Jugendarbeit fördern soll. Die Erklärung richte sich direkt an alle Akteurinnen und Akteure in der Jugendarbeit, gemeinsam aktiv zu werden. Die Konvention fordere aber ebenfalls die EU-Kommission und den Europarat dazu auf, ihre Zusammenarbeit zu stärken und eine aktive Rolle zur Realisierung der Jugendarbeitsagenda im Rahmen der EU-Jugendstrategie 2019-2027 und der Jugendsektor-Strategie 2030 des Europarates zu übernehmen. Mit der Jugendarbeitsagenda werde ein Rahmen geschaffen, um Jugendarbeit als „unverwechselbare Arena der Politik und Praxis in Europa zu stärken“, hieß es weiter.

Demnach schlugen die Teilnehmer folgende Elemente für die Umsetzung vor: Stärkung und Kompetenzaufbau in der Jugendarbeit (durch eine kohärente Aus- und Fortbildungsstrategie und durch die Zusammenführung von nicht formalen und formalen Bildungswegen); Entwicklung einer evidenzbasierten politischen Praxis durch besseres Sammeln von Wissen sowie durch mehr Forschung; Stärkung von Partnerschaften; Erweiterung und Vertiefung der Wahrnehmung und Anerkennung von Jugendarbeit innerhalb und außerhalb der Praxis sowie Stärkung des Engagements und der Karrieremöglichkeiten (durch Berücksichtigung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen). Die Vertreter aus der DG zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen und stellten fest, dass die Jugendarbeit in Ostbelgien bereits einen verankerten Platz in der Politik und in der Gesellschaft habe. Sie wollen nun verstärkt an der Qualifizierung und Anerkennung arbeiten. (red/sc)


Download der Erklärung unter www.jugendbuero.be

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