Christliche Gewerkschaft appelliert an die DG-Regierung

Das habe man auch in einem Schreiben an die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft deutlich gemacht, hieß es in einer Pressemitteilung. „In der Kinderbetreuung hat man im März von jetzt auf gleich alles in Bewegung gesetzt, die Betreuungsangebote der Situation anzupassen und arbeitet seither quasi im Ausnahmezustand. Ohne diesen Einsatz hätte so manche Pflegekraft nicht in vorderster Front arbeiten können“, schreibt die Gewerkschaft. In den Beschützenden Werkstätten habe sich in den vergangenen Monaten der Arbeitskontext ebenfalls gewandelt. Dieser sei von Stress geprägt. „Es wurde auf Kurzarbeit zurückgegriffen, ohne jedoch, wie in den anderen Teilstaaten, den im Sektor vorgesehen Zuschlag für wirtschaftliche Kurzarbeit an die Mitarbeiter zu zahlen.“ Ganz grundsätzlich wünscht sich die Gewerkschaft eine „langfristige Anerkennung“ statt einmaliger Sonderprämien. „Es ist bekannt, dass solche einmalige Sonderprämien nicht den Forderungen der Gewerkschaften entsprechen, aber sie sind ein kleines Zeichen der Anerkennung für die geleistete Arbeit während dieser schwierigen Zeit.“

Die Gewerkschaft ruft die Mitarbeiter des nicht-kommerziellen Sektors und alle Bürger, die ihre Solidarität bekunden wollen, dazu auf, Bilder von ihnen als Unterstützung zu schicken mit dem Slogan #wasbleibthaengen – an die Mailadresse pressedienst@acv-csc.be. So soll eine Kampagne in den sozialen Medien unterstützt werden. (red/sc)

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