„Umso wichtiger ist es also für die Senioren mit einem geringeren Unterstützungsbedarf, Wohnformen zu schaffen, die es ihnen erlauben, im Alter noch lange selbstbestimmt leben zu können“, so der Gesundheitsminister in der Pressemitteilung. „Das Konzept des betreuten Wohnens sowie weitere alternative Wohnformen sollen deswegen in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.“ Konkrete Ansätze gibt es den Angaben zufolge bereits im Masterplan Eifel, und auch in Kelmis wird dieses Thema bereits auf Gemeindeebene besprochen. Trotzdem dürfe es nach Auffassung der Regierung nicht nur bei diesen Projekten bleiben.
Ambulant statt stationär. Die neue Infrastrukturform soll den Senioren eine Form von „Zuhause“ bieten, die alle gängigen Merkmale aufweist und zusätzlich die direkte Nähe der stationären Hilfe bietet. Bisher sah der entsprechende Erlass für das betreute Wohnen einen Pauschalbetrag pro Wohneinheit vor. „Wenn man die Zahl der betreuten Wohnungen in Ostbelgien erhöhen möchte, dann muss die Förderung attraktiver gestaltet werden“, ist sich Antoniadis sicher. „Aus diesem Grund soll der Pauschalbetrag durch eine 60-prozentige Förderung ersetzt werden. Der entsprechende Erlass ist in Vorbereitung und wird ab 2021 greifen. Die Regierung wird auch künftig die nötigen Mittel zur Verfügung stellen. Allerdings muss es Träger für solche Wohnformen geben. Die DG muss und sollte nicht alles selbst machen. Kommunale Verbände und die Zivilgesellschaft sind eingeladen, kreative Projekte auf die Beine zu stellen.“ (red/sc)

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