„Cold-Case“-Fälle der Aachener Polizei bei „Aktenzeichen XY“

<p>„Cold-Case“-Fälle der Aachener Polizei bei „Aktenzeichen XY“</p>
Illustrationsfoto: picture alliance/dpa

So sollen mehrere Personen an der Tat beziehungsweise an der Beseitigung des Leichnams beteiligt gewesen sein. Das Opfer soll in Szenelokalen in Köln und Düsseldorf verkehrt haben. Als Prostituierte soll sie Kontakte zu Personen des öffentlichen Lebens gepflegt haben. Treffen aus diesen Personenkreisen mit Prostituierten sollen in sogenannten Residenzen im Bereich der Städte Köln, Düsseldorf aber auch im Heinsberger Bereich stattgefunden haben; auffällige Fahrzeuge der Luxusklasse sollen dafür genutzt worden sein.

Bei dem zweiten Fall sucht die Kripo Zeugen, die Hinweise geben können zu einem Raubüberfall auf einen Lkw- Fahrer Anfang November 2020 in Würselen. Der Mann wurde gefesselt auf der leeren Ladefläche seines Lkw gefunden. Zuvor hatten die Täter die komplette Ladung auf einen anderen Lkw umgeladen und waren damit geflohen. Die Versicherung hat zudem für die Wiedererlangung der Beute eine Belohnung von 20.000 Euro ausgelobt.

Der dritte Ermittler sucht Zeugen, die Hinweise geben können zu zwei Raubüberfällen im Aachener Ostviertel. Im Februar 2020 drangen Täter zunächst in die Wohnung eines unbescholtenen Wohnungsinhabers ein, erpressten die PIN, raubten seine EC-Karte und stahlen anschließend an einem Bankautomaten sein Geld. Später kam es dann in der näheren Umgebung zu einem weiteren ähnlichen Vorfall in einem Mehrfamilienhaus. In beiden Fällen hatten es die Räuber wohl auf Betäubungsmittel abgesehen.

Die Ermittler erhoffen sich durch die aktuelle Ausstrahlung ihrer Fälle neue Hinweise auf die Täter und weitere Tatzusammenhänge, wie die Polizei Aachen mitteilt. (red/sc)

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