Das Turnier wird mit dem neuen FIFA-21-Spiel an der PlayStation 4 ausgetragen und beginnt mit dem Start der Rückrunde.
Der 22-jährige Mertens, der seine Spiele als SvenRoastad bestreitet, war bereits in der letzten Saison der E-Gamer der AS Eupen und hat die Meisterschaft auf einem guten elften Platz beendet. Für diese Saison strebt Sven Mertens einen Platz in den Play-offs der acht Besten an.
Die FIFA-21-Spiele zwischen den einzelnen Clubs werden jeweils mittwochs vor den eigentlichen Spieltagen Pro League im Fernsehen bei Eleven Sports zu sehen sein. Ein erstes Testspiel steigt an diesem Mittwoch, wenn Sven Mertens und AS-Profi Boris Lambert gemeinsam gegen das Duo von KRC Genk antreten.
Das erste offizielle E-Meisterschaftsspiel gegen den KRC Genk wird am Samstag, 12. Dezember, ausgetragen und soll am darauf folgenden Mittwoch, 16. Dezember, im Nachmittag bei Eleven Sports gezeigt werden.
Sven Mertens, Sie sind nicht nur großer Fußballfan, sondern selbst auch aktiver Spieler beim FC Eupen. Wie bist du zum E-Sport gekommen?
Zunächst einmal habe ich wohl wie die meisten Jugendlichen im Alter von 13 bis 14 Jahren an der PlayStation gespielt. Seit gut zwei Jahren bin ich dann intensiver dabei und habe mich auch an Offline-Turnieren beteiligt, wo die Spieler sich zu Turnieren in großen Hallen treffen und gegeneinander antreten. Das ist heute wegen Corona nicht mehr möglich, da können wir nur noch online spielen. Zu meinen größten Erfolgen gehört der zweiten Platz bei den East Belgian Masters im Jahr 2018.
In der Saison 2019-2020 hast die Meisterschaft der ePro League erstmals für die AS Eupen bestritten. Wie ist das Turnier für Sie verlaufen?
Vom Ergebnis her war ich mit meinem elften Platz nicht ganz zufrieden. Während ich gegen die Top-Spieler der Liga gute Ergebnisse und sogar einige Siege einfahren konnte, habe ich bei den Begegnungen mit den weniger starken Konkurrenten nicht so gut abgeschnitten, wie ich mir das erhofft hatte. Insgesamt war diese E-Meisterschaft jedoch das spektakulärste und auch stressigste Turnier, das ich je bestritten habe. Das liegt auch daran, dass ich ja nicht nur für mich, sondern auch für die AS Eupen gespielt habe und besonders gut abschneiden wollte.
Nach welchem Modus wurde das Turnier ausgetragen?
Im letzten Jahr haben die E-Gamer aller Clubs die gesamte Meisterschaft in der Proximus-Zentrale an nur einem Wochenende im Dezember vor laufenden TV-Kameras ausgetragen. So haben wir Freitag, Samstag und Sonntag 15 Spiele bestritten, was einen am Ende doch sehr geschlaucht hat.
Wegen der Corona-Maßnahmen wird das Turnier in dieser Saison anders organisiert, wie genau?
In diesem Jahr spielt jeder Spieler bei sich zuhause im eigenen Club und das einmal pro Woche. Konkret werde ich am Samstag, 12. Dezember, im Business Club der AS Eupen sein und dort das Spiel gegen meinen Konkurrenten vom KRC Genk bestreiten. Am darauffolgenden Mittwoch sollen die Spiele des ersten Spieltages dann bei Eleven Sports im Fernsehen ausgestrahlt werden. Jeder spielt gegen jeden und an 17 Spieltagen werden die Top 8 ermittelt, die dann in einer Ko-Runde den Meister der ePro League ermitteln. Mir persönlich liegt der Austragungsmodus dieser Saison besser, weil man sich so besser auf jeden Gegner einstellen kann. Unsere FIFA-21-Spiele werden im 90er Modus ausgetragen, dies bedeutet, dass alle Spieler, mit denen wir dort spielen, den gleichen Wert haben und folglich gleich gut spielen. Somit haben alle Gamer die gleichen Chancen, was natürlich gut ist für die Spieler der kleineren Clubs.
Mit welchem Ziel starten Sie in diese Meisterschaft?
Nachdem ich im letzten Jahr gesehen habe, dass ich selbst mit den besten Spielern der ePro League auf Augenhöhe war, möchte ich mich in dieser Saison steigern. Gerne würde ich den etwas entspannteren Turniermodus mit einem Spiel pro Woche nutzen, um die Play-offs der acht Besten zu erreichen. Das wird aber nicht leicht, denn in dieser ePro League gehen nur absolute Könner an den Start.
Wie oft trainieren Sie und wie lange dauert eine Partie?
Ein Spiel dauert etwa 16 bis 18 Minuten. Das mag manch einem jetzt sehr kurz vorkommen, aber es wird ja mit „full power“ gespielt und am Ende ist man mental ganz schön erschöpft. Um topfit zu sein, sitze ich täglich an der Konsole und spiele etwa zwei bis drei Stunden pro Tag. (red/jph)
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