„Es ist jetzt so, dass die Zeit gekommen ist, wieder Abschied zu nehmen“, führt Chantraine in dem knapp fünfminütigen Streifen aus, den er am Samstag auf der Facebookseite des Pfarrverbandes Eupen-Kettenis veröffentlicht hat. „Ich habe angefragt, ein bisschen Distanz nehmen zu können, was die Struktur angeht und das Pfarrleben. Ich bleibe noch immer Priester hier im Bistum Lüttich, aber ich suche neue Wege.“
Einer davon führt den Eupener in der Abtei Münsterschwarzach, wo er an einem im Recollectio-Haus an einem Seminar teilnehmen wird. „Ich bin nicht für die Palliativstation der Kirche berufen, sondern eher für die Neonat. Das möchte ich jetzt auch weiter vertiefen und entdecken und ich habe die Chance, nochmal einen Kurs nächstes Jahr in Münsterschwarzach zu machen und darauf freue ich mich schon sehr, sehr viel“, begründet Chantraine seine Entscheidung. (calü)

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