Somit wurde auch der belgische Rekord gebrochen, der vor weniger als zwei Wochen von Racing Genk aufgestellt wurde. Der limburgische Verein hatte mit einem Jahresumsatz in Höhe von 127 Millionen Euro einen Bestwert erzielt.
„Der Klub sieht seine Einnahmen im Vergleich zur Saison 2018-19 um fast 50 Prozent steigen. Auf der anderen Seite hielt der Verein seine steigenden Kosten (von 82 auf 102 Millionen Euro unter Kontrolle)“, schreibt „De Tijd“. Weil Club Brügge seinen Nettogewinn nicht an Aktionäre ausschüttet, wächst das Eigenkapital: 44 Millionen Euro liegen auf der hohen Kante.
Den Hauptteil seiner Einnahmen generiert Club Brügge durch die Teilnahme an der Champions League (35 Millionen Euro) sowie den Verkäufen von Wesley, Danjuma, Nakamba, Denswil und Amrabat (insgesamt 52,4 Millionen Euro). Fast 72 Millionen Euro Umsatz erzielte der Klub derweil bei Spieltagen, dem Verkauf von Fanartikeln, Sponsoring und TV-Geldern. Alleine das macht deutlich, wie sehr große Vereine unter den aktuellen „Geisterspielen“ leiden. Die Lohnmasse stieg in 2019-20 derweil von 34,5 auf 46,3 Millionen Euro. Einen Anstieg erlebten die Ausgaben für Dienstleistungen, zu denen auch die Provisionen für Spielerberater gehören: Und zwar von 23,4 auf 32 Millionen Euro.
Eingehende Transfers, wie der von Simon Mignolet (FC Liverpool) ließen die Verbindlichkeiten des Klubs von 42 auf 61 Millionen Euro wachsen. (belga)

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