Zahl der Arbeitslosen in Ostbelgien weiter rückläufig

<p>Beim Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft waren Ende Oktober weniger Vollarbeitslose gemeldet als noch im September.</p>
Beim Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft waren Ende Oktober weniger Vollarbeitslose gemeldet als noch im September. | Foto: David Hagemann

Im Vergleich zum Vorjahr ist allerdings der Unterschied wieder leicht gestiegen. Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes Ende Oktober 1.236 Männer (-31 oder -2,4 % im Vergleich zu September) und 1.206 Frauen (-23 oder -1,9 %) als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen. Dies entspricht einem Rückgang um 2,2 %. Die Arbeitslosenrate Ende Oktober belief sich auf 6,8 %: 8,9 % im Norden Ostbelgiens, 3,2 % in den Eifelgemeinden.

In den anderen Regionen des Landes ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum September ebenfalls gesunken: Im Landesschnitt sind rund 17.000 Personen weniger gemeldet als Ende September, was einer Abnahme um 3,4 % entspricht. Die Arbeitslosenrate Belgiens sinkt auf 9,4 %. In der Wallonien sinken die Zahlen um knapp 3 %, in Flandern um 5,5 %.

Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Zahl der Arbeitslosen in der DG mit +134 Personen nach wie vor über dem Vorjahresniveau. Nachdem in den letzten Monaten der Unterschied zum Vorjahr kontinuierlich kleiner wurde (seit dem Höchststand von +14% im Mai), ist im Oktober erstmals wieder ein größerer Anstieg zu verzeichnen. Betrug die Differenz zum Vorjahr im September noch +3,8 % sind Ende Oktober 5,8 % mehr Arbeitsuchende gemeldet als Ende Oktober 2019.

Der größte Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist bei der Gruppe der Arbeitslosen zu verzeichnen, die zwischen 1 und 2 Jahre arbeitslos sind (+28 %), gefolgt von der Gruppe derjenigen, die zwischen 6 und 12 Monate ohne Arbeit sind (+22 %. Insgesamt ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen (d.h. länger als 1 Jahr ohne Arbeit) um knapp 8 % größer als im Vorjahr. Sowohl in absoluten Zahlen wie prozentual ist der Anstieg deutlich größer in den südlichen Gemeinden. Hier sind insgesamt 75 Personen mehr gemeldet (+18 % während der Anstieg im Norden bei 59 Personen (+3,1 %) liegt. (red/um)

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