Goffin: „Froh, dass es endlich zu Ende ist“

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Für den Lütticher David Goffin endete das Jahr alles andere als erfolgreich. | Foto: Photo News

Es war Goffins insgesamt fünfte Niederlage in Serie, das war ihm zuletzt 2013 passiert. „Ich bin froh, dass die Saison endlich zu Ende ist“, gibt die Nummer eins Belgiens zu.

Dabei hatte das Jahr 2020 mit den Siegen gegen Grigor Dimitrov und Rafael Nadal eigentlich vielversprechend begonnen. Doch seit Beginn der Corona-Pandemie ging es für Goffin stetig bergab. Zunächst konnte er aufgrund vieler Absagen vier Monate lang nicht spielen, dann erwischte ihn im Oktober das Virus selbst. St.Petersburg musste er absagen, auf den letzten Drücker schaffte er es zu den European Open in Antwerpen. Doch auch dort war nach nur einem Spiel gegen Marcos Giron bereits Endstation. Am Dienstag folgte der enttäuschende Auftritt gegen den Slowaken Norbert Gambos, 105. der Weltrangliste (4:6, 7:6).

„Das ist schon brutal“, resümiert Goffin. „Bereits nach dem schlechten Auftritt in Roland Garros habe ich mir Fragen nach der Zukunft gestellt. Aber ich wollte unbedingt in Antwerpen und Paris spielen, da es sich um zwei tolle Turniere handelt. Da hat sich leider das Virus eingemischt. In Antwerpen habe ich die zweite Luft vermisst, und hier (in Paris, A.d.R.) war ich physisch generell nicht gut und auch nicht bereit. Trotzdem wollte ich schauen, wo ich stehe und meine Chancen nutzen.“

David Goffin richtet den Blick nun nach vorne – auf ein hoffentlich erfolgreicheres Jahr 2021: „ Nachdem ich mental und physisch meine Batterien neu aufgeladen habe, kann ich wieder angreifen und gute Leistungen für 2021 versprechen. Ich möchte wieder auf soliden Boden zurückkehren. Denn sonst wird es schwer, wieder Selbstvertrauen zu finden. Sie können sich sicher sein: Die Lust auf Tennis ist nach wie vor da.“ (tf)

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