Ysaline Bonaventure: „Meine Saison war umsonst“

<p>Ysaline Bonaventure laboriert an einer Knieverletzung.</p>
Ysaline Bonaventure laboriert an einer Knieverletzung. | Foto: belga

Roland Garros war für die 26-Jährige vorbei, bevor es überhaupt beginnen konnte. Nun sprach die Weltranglisten-118. zum ersten Mal über ihren Unfall. „Ich spüre die Verletzung immer noch. Ich habe vor zwei Wochen einen Test absolviert und muss mindestens noch zwei Wochen lang eine Schiene tragen“, so Bonaventure gegenüber „La Dernière Heure“. An Tennis sei im Moment noch nicht zu denken, doch arbeite sie Tag für Tag zwei bis drei Stunden lang an ihrer Rückkehr. „Eine Putzfrau hatte den Boden nass hinterlassen“, erinnert sie sich an den Moment der Verletzung: „Ich hatte nicht gemerkt, dass sie neben mir mit einem Aufnehmer geputzt hatte und bin ausgerutscht. In meinem Knie hat etwas geknackt. Ich bin nicht oft verletzt, aber da wusste ich sofort, dass etwas kaputtgegangen ist.“ Vor Ort blieb sie dennoch vorerst, um eventuelles Trost-Preisgeld mit anderen Nicht-Startern zu teilen. Dazu kam es aber nicht. „Ich bin nie aufgerufen worden, sondern nur mit Unkosten nach Belgien zurückgekehrt.“ Aufgrund des immensen finanziellen Verlusts zog sie gegen das Turnier vor Gericht.

Auch in den USA musste sie kurz darauf drei Wochen lang auf Turniere verzichten. Das Ziel sei es, am 15. Dezember so fit zu sein, um nach Australien reisen zu können. Dort finden im Januar die Australian Open statt. „Meine Saison war umsonst. Mit fehlten 25 Punkte für eine Direkt-Qualifikation in Australien. Ich bin ja noch nicht einmal sicher, ob ich Mitte Dezember überhaupt bereit sein werde.“ (tf)

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