Politiker, Experten und Medien werden nicht müde, ihr Loblied auf die Alltagsmaske zu singen. Dieser Rettungsplan baut auf eine opferbereite Solidargemeinschaft, die den Fremdschutz in dem Maße über den Eigenschutz stellt, dass sogar Zwang als probates Mittel betrachtet wird. Dabei wird die Alternative, die ich bevorzugen würde und die darin besteht, den Eigenschutz dank der deutlich effizienteren FFP-Masken zu propagieren, geflissentlich unter den Teppich gekehrt. Tatsächlich wurde laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für die Mund-Nasen-Bedeckung „keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen.“ Wogegen FFP-Masken „die Zweckbestimmung haben, den Träger der Maske vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen zu schützen.“ Um den Komfort und die Verträglichkeit zu steigern, würde ich sogar den Maskentyp mit Ausatemventil empfehlen, wo dann allerdings keinerlei Fremdschutz mehr gegeben ist. Anstatt nun allen das Tragen von Stoffmasken zum zweifelhaften Fremdschutz zu empfehlen bzw. aufzuzwingen, wäre es viel effizienter, der Risikogruppe die FFP-Masken zum Eigenschutz zu empfehlen bzw. bereitzustellen. Dieser Wechsel vom Fremd- zum Eigenschutz hätte darüber hinaus den unschätzbaren Vorteil, der um sich greifenden Polarisierung gepaart mit der unsäglichen Sündenbocksuche keine Steilvorlage mehr zu bieten. Übrigens gibt es laut dem BfArM derzeit keinerlei Versorgungsengpass für FFP-Masken, die knapp ein Zehntel eines PCR-Tests kosten.
Ineffiziente Opfermentalität!
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