Die Rente reicht nicht. Hohe medizinische Kosten, verursacht durch eine Erkrankung, einen Unfall oder Arbeitslosigkeit, führen schnell zu einer finanziellen Schieflage. Es fehlt bezahlbarer Wohnraum. Vieles ist teurer geworden, sodass die Lebenshaltungskosten schneller steigen als das Einkommen. Alleinerziehende (vor allem Frauen) müssen die finanziellen Belastungen alleine schultern. Zuwanderer aus Kriegs- und Krisengebieten suchen bei uns weiterhin Zuflucht und Geborgenheit. Sie haben ihre Heimat verlassen, weil sie verfolgt wurden, um ihr Leben fürchteten oder aus Perspektivlosigkeit. Sie hoffen für sich und ihre Kinder auf ein menschenwürdiges Leben in Frieden, einen Arbeitsplatz, Schulbildung, Zukunftsperspektiven, die sie in ihrer Heimat nicht haben.
Der Eupener Vinzenz Verein hilft bedürftigen Bürgern der Stadt seit nunmehr 171 Jahren und wird täglich mit der herrschenden Armut konfrontiert. So übernimmt er mittlerweile bei Bedarf die Kosten einer täglichen warmen Mahlzeit für Kinder Eupener Schulen.
Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt erfahrungsgemäß die Zahl der „Hilferufe“. Daher bittet der hiesige Vinzenz Verein die Bevölkerung um Unterstützung im Kampf gegen die Armut. Gespendet werden kann anlässlich der Kollekten im Rahmen der Messen am 31. Oktober und 1. November. Da die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus nur einer begrenzten Zahl von Personen die Teilnahme an den Gottesdiensten erlauben, wird in diesem Jahr dazu aufgerufen, eine Spende auf das Konto BE85 2480 1748 6706 des Vinzenz Vereins Eupen VoG zu überweisen. (red)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren