Am Freitagmittag war der Stand, dass 216 Personen positiv getestet sind – mit 104 in der Verbandsgemeinde Prüm als Spitzenreiter. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 151; damit hat der Eifelkreis die meisten Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz. Die Lage im Nachbarlang ist allerdings kein Vergleich mit Ostbelgien: In der DG ist die Inzidenz um ein Vielfaches höher als im angrenzenden Eifelkreis.
Mit einem hohen Einsatz der Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, aus anderen Organisationseinheiten der Verwaltung, des Berufsbildungszentrums bebiz, aus Dienststellen des Landes Rheinland-Pfalz sowie mit Hilfe studentischer Hilfskräfte, konnten bislang alle Fälle abgearbeitet werden.
Belastend wirkt sich dennoch weiterhin die hohe Zahl an zu verfolgenden Kontakten und zu bearbeitenden Testergebnissen aus, heißt es von jenseits der Grenze. Aus diesem Grund hat die Kreisverwaltung die Bundeswehr um Unterstützung gebeten, die mit einer Stärke von acht Soldatinnen und Soldaten in Bitburg angetreten sind.
Die Soldaten der Schnellen Unterstützungskräfte (SUK) werden vorläufig in der Kontaktverfolgung eingesetzt.
Zu den wichtigsten Aufgaben gehören die Ansprache betroffener Bürger, die Abfrage nach Symptomatik und Kontakten und die anschließende Einteilung der Kontaktpersonen in vorgegebene Kategorien.
Erster Kreisbeigeordneter Michael Billen in urlaubsbedingter Vertretung von Landrat Dr. Joachim Streit zeigt sich mit der raschen Unterstützung zufrieden: „In der andauernden Lage stellt uns vor allem die Kontaktverfolgung vor Herausforderungen. Ich freue mich außerordentlich über die Hilfe der Bundeswehr, die mit ihrem Einsatz zum Schutz der Bevölkerung im Eifelkreis und ebenso zur dringenden Entlastung aller Mitarbeiter beiträgt.“ (boß)

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