Der ehemalige Judo-Nationaltrainer, der 1999 erstmals gewählt wurde, will die vierstündige Hin- und Rückfahrt von der Abgeordnetenkammer in Brüssel zu seiner Küstengemeinde nicht mehr antreten. „Es ist ein Verlust an Lebensqualität. Das will ich nicht mehr. Und was wir dort tun, ist oft nutzlos. Es ist eine nutzlose Arbeit geworden“, so Jean-Marie Dedecker.
Der Flame hat nicht mitgeteilt, wann er zurücktreten wird. Womöglich im nächsten Jahr. „Ich muss noch für einige Projekte, die Middelkerke betreffen, in Brüssel bleiben. So werden wir beispielsweise im nächsten Jahr die belgische Cyclocross-Meisterschaft organisieren. Ich möchte, dass sie auf dem Militärgelände in Lombardsijde stattfindet. Dazu braucht man den (Verteidigungs-)Minister“, so Dedecker, der anfügte, dass er künftig nur noch bei Kommunalwahlen antreten werde. So will er noch nach 2024 Bürgermeister von Middelkerke bleiben. (belga/mv)

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