Kein Tag der Krebshilfe in Deidenberg, aber trotzdem Spendenaktion

<p>Der Tag der Krebshilfe in der bekannten Form fällt der Corona-Pandemie zum Opfer. Spenden kann man trotzdem für die Vereinigung.</p>
Der Tag der Krebshilfe in der bekannten Form fällt der Corona-Pandemie zum Opfer. Spenden kann man trotzdem für die Vereinigung. | Foto: Archiv

Unter der Rufnummer 080/34 93 46 kann jeder sein Spendenversprechen zugunsten der Vereinigung abgeben. Die versprochene Summe muss dann in den folgenden Tagen auf das Konto BE73 7333 0000 4660 der Krebshilfe überwiesen werden.

Die Krebshilfe ist in Zeiten von Corona mehr denn je auf Spenden angewiesen, um Erkrankten ihre Dienste anbieten zu können. Bedingt durch die Pandemie sind die Ausgaben in den letzten Monaten deutlich gestiegen. So wurden viel mehr Kilometer zurückgelegt, da in den Monaten April und Mai jeder Patient einzeln zu seinen Behandlungen gefahren werden musste ( in zwei Monaten fast 40.000 km). Somit sind die Kosten für den Fahrdienst enorm gestiegen, z.B. für den Unterhalt der Fahrzeuge, Reifen, Diesel und Benzin usw.

Ein Fahrzeug musste im September ersetzt werden. Ein weiteres wird nächsten Monat ersetzt. Von Ende März bis Ende September hatten zum einen die Deutschsprachige Gemeinschaft und zum anderen Versicherungen Heck aus Bütgenbach der Vereinigung jeweils ein Fahrzeug kostenlos zur Verfügung gestellt, damit alle Patienten zu ihren Therapien begleitet werden konnten. Zwischenzeitlich wurden die Fahrzeuge mit Plexiglas-Abtrennscheiben ausgestattet. Zusätzlich zu Buche schlägt auch der tägliche Gebrauch von Masken, Desinfektionsgel und Material.

Auf der Einnahmenseite fallen viele größere Spenden dieses Jahr weg, da keine Veranstaltungen Junggesellenfeste, Goldhochzeiten usw. stattfinden durften. Die Spenden beispielsweise vom Menüvergnügen in Reuland, dem Hill Climbing in Andler, der Crac’sathon in Malmedy fielen so weg bzw. oder viel geringer aus als in den Vorjahren.

Die VoG hofft nun auf rege Beteiligung der Bevölkerung an der Telefonspendenaktion, denn jeder Einzelne kann schon morgen die Dienste der Krebshilfe in Anspruch nehmen müssen. (red)

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