Der Direktor des UZ Brüssel, Marc Noppen, hat bereits am Sonntag wegen der Überfüllung der Krankenhäuser Alarm geschlagen. Da viele Patienten von außerhalb der Hauptstadt in Brüsseler Krankenhäusern behandelt werden, könnte dies nach seinen Worten bald zu einer Sättigung der Bettenzahl führen.
„Zu diesem Zeitpunkt sind die seit Beginn des Sommers verfügbaren Kapazitäten noch nicht gesättigt und mussten nicht erweitert werden. Aber wir befürchten, dass sie kurzfristig erhöht werden müssen. Wir fordern daher die Einrichtung von Regulierungsmechanismen und vor allem deren gemeinsame Organisation mit den beiden anderen Regionen“, betont der Geschäftsführer des Iris-Krankenhausnetzes Etienne Wery.
„Es ist wichtig, ein Maximum an Aktivitäten aufrechtzuerhalten, die nichts mit der Covid-19-Krankheit zu tun haben, wie zum Beispiel normale Konsultationen. Brüsseler Bürger haben das gleiche Recht wie andere Belgier, Zugang zu der in ihrem Krankenhaus angebotenen Versorgung zu haben“, so Wery.
Dasselbe gilt für die Klinik Saint Jean. Die Zahl der Betten für Patienten mit Covid-19 wurde vor kurzem verdoppelt, aber „wir wollen alles tun, um zu verhindern, dass die Behandlungen anderer Patienten verschoben werden“, so Krankenhaussprecherin Florence Feys. (belga/mv)

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