Wurde Sagan von Selfiestick beeinträchtigt?

<p>War der Sagan-Rempler gegen Wout Van Aert doch nur ein Ausweichmanöver?</p>
War der Sagan-Rempler gegen Wout Van Aert doch nur ein Ausweichmanöver? | Foto: epa

So sind unter anderem der Niederländer Stef Clement und der Däne Michael Rasmussen nach mehrmaligem Betrachten der Zeitlupebilder zu der Einschätzung gelangt, dass der Slowake am Mittwoch nicht Wout Van Aert (Jumbo-Visma) rempeln wollte, sondern wegen eines plötzlich vor ihm auftauchenden Selfiesticks zu dem gefährlichen Schlenker ansetzte.

Trotz seiner Deklassierung am Montag will der slowakische Ex-Weltmeister Sagan den Kampf um das Grüne Trikot des Punktbesten bei der Tour de France nicht aufgeben. „Ich wurde ans Ende des Feldes zurückgesetzt, das hat wichtige Punkte gekostet. Aber ich habe das Grüne Trikot noch nicht aufgegeben“, wurde er in einer Pressemitteilung seines Teams zitiert. Unmöglich ist es nicht, dass Sagan doch noch nach dem Grünen Trikot greifen kann. Dann müsste er aber in den Zwischensprints jeder Etappe abräumen.

Nach dem Zieleinlauf der elften Etappe war Wout Van Aert verständlicherweise wütend auf Peter Sagan. Dem Flamen entfuhr eine leicht von den Lippen abzulesende Beschimpfung auf Englisch. Dazu zeigte Van Aert seinem Konkurrenten den Mittelfinger. Für diese Unsportlichkeit bekam der Etappengewinner von Privas und Lavaur von der Jury eine Geldstrafe von 200 Schweizer Franken aufgebrummt.

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