Durch den Sieg springt Belgien zumindest vorübergehend mit zehn Punkten an die Tabellenspitze.
Bei Deutschland sah Amos Pieper in der 19. Minute die Rote Karte. Pieper wusste sich im Laufduell mit dem zweifachen Torschützen aus dem Hinspiel, Openda, nur durch ein Foul zu helfen und flog dafür mit Rot vom Platz. Den fälligen Freistoß aus etwa 17 Metern versenkte der quirlige Ndayishimiye (Willem II) nicht besonders platziert, aber mit Schärfe zur Führung für die Gastgeber. Über Anderlecht-Leihgabe Nmecha gelang Deutschland in Unterzahl noch vor der Pause (31.) der Ausgleich vom Elfmeterpunkt.

Nach der Pause konnte die Mannschaft von Nationaltrainer Jacky Mathijssen ihren Vorsprung schnell ausbauen: Erst traf Brügge-Profi Charles De Katelaere (50.), dann erneut Ndayishimiye diesmal allerdings etwas glücklich vom Punkt. Für den Endstand sorgte Louis Openda in der 76. Minute mit seinem Tor zum 4:1.
Schon das Hinspiel Mitte November in Freiburg hatte Belgien mit 3:2 gewonnen. Neben den neun Gruppensiegern fahren zwar auch die fünf besten Zweiten zur zweigeteilten EM-Endrunde im kommenden Jahr in Ungarn und Slowenien.
Belgien trifft in den drei kommenden Spielen auf Wales, Moldawien und Bosnien. (mn)
Namen & Fakten
Belgien: Svilar - Bornau, Vanheusden (83. Faes), Delcroix - Peeters (46. Lokonga), Saelemaekers (80. Busi), Mangala, Amuzu (74. De Smet). De Ketelaere - Openda (80. Colassin), Ndayishimiye
Tore: 1:0 Ndayishimiye (19.), 1:1 Nmecha (31., Elfmeter), 2:1 De Ketelaere (50.), 3:1 Ndayishimiye (60., Elfmeter), 4:1 Openda (76.)

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