Für ihn gehe es nicht darum, der weltweit Beste zu sein. „Das treibt mich nicht an und beschäftigt mich auch nicht“, sagte der 25-Jährige am Freitagabend in Lavaur: „Es geht vielmehr darum, Rennen zu gewinnen.“
Dies gelingt Van Aert seit dem Restart der Radsport-Saison wie keinem anderen. Die Strade Bianche gewann er wie Mailand-Sanremo, nun die beiden Etappensiege, dazu macht er für seinen Kapitän Primoz Roglic Tempo an den Anstiegen. Weil Van Aert nicht nur sprinten und klettern kann, sondern zudem bereits dreimal Weltmeister im Cross war, gilt er vielen zumindest als der vielseitigste Fahrer der Welt.
„Ich halte es nicht für nötig, mir ein solches Etikett selbst zu verpassen. Und vielleicht ist es auch eine Stärke von mir, so etwas gerade nicht zu tun“, sagte Van Aert: „Ich glaube einfach an die vielen Optionen die ich habe, es ist großartig, so vielseitig zu sein.“
In der nicht abschließend zu entscheidenden Debatte über den insgesamt besten Radprofi der Welt werden zumeist neben Van Aert dessen junger und derzeit verletzter Landsmann Remco Evenepoel, der Niederländer Mathieu van der Poel sowie der Franzose Julian Alaphilippe genannt. (sid/mv)

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