Lewandowski ist „Fußballer des Jahres“ in Deutschland

<p>Robert Lewandowksi mit dem Henkelpott, der Trophäe der Champions League.</p>
Robert Lewandowksi mit dem Henkelpott, der Trophäe der Champions League. | Foto: belga

Er lag damit klar vor seinen Bayern-Kollegen Thomas Müller (54 Stimmen) und Joshua Kimmich (49 Stimmen). Lewandowski ist Nachfolger des Dortmunders Marco Reus. Er ist der erste ausländische Sieger der alljährlichen Wahl seit Kevin De Bruyne (damals bei Wolfsburg) im Jahr 2015.

Lewandowski zeigte sich sich „sehr stolz“ über die Auszeichnung: „Umso mehr, als die Erwartungen an mich immer höher werden und ich in jedem Jahr versuche, sie noch zu übertreffen.“ Er war in der abgelaufenen Saison bester Torschütze in der Bundesliga (34 Tore), Champions League (15) und im DFB-Pokal (6). „Ich habe hart gearbeitet für meine Leistung und die der gesamten Mannschaft, die dann super gespielt hat, national wie international.“ In Polen war der Ex-Dortmunder schon achtmal Fußballer des Jahres.

Die Wahl zum „Trainer des Jahres“ gewann ebenfalls erwartungsgemäß Hansi Flick. Der 55-Jährige, der die Bayern nach der Übernahme des Cheftrainerpostens von Niko Kovac im November 2019 im Rekordtempo zum Triple geführt hat, siegte mit 223 Stimmen deutlich vor Jürgen Klopp (164). Der Vorjahressieger hatte mit dem letztjährigen Champions-League-Gewinner FC Liverpool in England die Meisterschaft geholt – für die Reds die erste seit drei Jahrzehnten. Christian Streich vom SC Freiburg kam mit 40 Stimmen auf Rang drei. Flick bewertet seine Wahl als „Auszeichnung für mein gesamtes Trainerteam“.

Mit 212 von insgesamt 446 abgegebenen gültigen Stimmen wurde die dänische Nationalspielerin Pernille Harder vom VfL Wolfsburg zur „Fußballerin des Jahres“ gekürt. Die 27-Jährige gewann vor ihrer Vereinskollegin Alexandra Popp (76 Stimmen) und Dzsenifer Marozsan (36 Stimmen) von Olympique Lyon, die 2017, 2018, 2019 gewählt worden war. Ebenfalls gestern, vor dem Champions-League-Finale gegen Lyon, gab Harder ihren Wechsel nach der Saison zum FC Chelsea bekannt. Der Abschied mit einer weiteren Trohpäe blieb aber aus: Wolfsburg verlor das Finale der Königsklasse am Abend mit 1:3. (dpa/tf)

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