Seit Ende Juli müssen alle Belgier, die sich mindestens 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben, bei ihrer Rückkehr ein „Passenger Locator Formular“ ausfüllen. Covid-19-Tests und Quarantäne sind ebenfalls obligatorisch für diejenigen, die sich zuvor in einer „roten Zone“ befanden. Sie werden zudem für jene Reisende empfohlen, die aus einer orangefarbenen Zone heimkehren.
Zwei Prozent der Tests an Personen, die sich in einer „roten Zone“ befunden haben, ergeben ein positives Ergebnis, schreibt „De Standaard“. Doch nach Angaben der flämischen Agentur für Pflege und Gesundheit werden immer noch zu wenige dieser „roten Reisenden“ getestet: etwa zwei von drei in Flandern und knapp die Hälfte im ganzen Land.
Zwischen dem 28. Juli und diesen Montag wurden nach Angaben des Interföderalen Komitees „Testing & Tracing" 1.035.688 Formulare zur Lokalisierung von Passagieren verschickt. Davon kehrten 42.314 aus einer „roten“ und 260.742 aus einer „orangenen“ Zone zurück. Es ist nicht bekannt, wie viele dieser Personen die Auflagen erfüllten oder unter Quarantäne gestellt wurden. Genauso wie die Zahl der Menschen, die ihre Auslandsaufenthalte gar nicht mitgeteilt haben. (belga/mv)

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