Nachdem Anfang August bekannt geworden war, dass sich in der Zerlegeabteilung des Betriebs 20 Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt hatten, wurde daraufhin die gesamte Abteilung unter Quarantäne gestellt. Die Maßnahme betraf summa summarum 225 Personen.
Seitdem Bekanntwerden der Problematik wurden alle über 800 Mitarbeiter des Unternehmens nach und nach getestet. Am Samstag erreichten die letzten Befunde die Unternehmensleitung. Das Ergebnis: 94 Mitarbeiter haben sich in den Räumlichkeiten des Betriebs mit dem Coronavirus infiziert.
Die betroffenen Personen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Alle Infizierten weisen nach offiziellen Angaben bislang einen milden Krankheitsverlauf auf. In ein Krankenhaus musste bis dato niemand eingeliefert werden. Sobald das Zeitfenster von 14 Tagen Isolation abgesessen wurde und die jeweilige Person keine weiteren Symptome ausweist, darf sie wieder ihre Arbeit aufnehmen.
Eine Schließung von Westvlees war infolge des Outbreaks derweil nicht vonnöten gewesen, da die Firma präventive Maßnahmen ergriffen habe, gab der Bürgermeister von Staden, Francesco Vanderjeugd (Open Vld), gegenüber Medienvertretern zu verstehen.
Um die Ausbreitung des Virus in seiner Gemeinde einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen, hat Vanderjeugd im öffentlichen Raum eine allgemeine Maskenpflicht veranlasst, die seit letzten Samstag gilt. (belga/calü)

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