Frankreich: Rund 30 Staaten und Organisationen bei Libanon-Konferenz

<p>Die Bergungsarbeiten in den Trümmern des Beiruter Hafens kommen nur langsam voran. Auch ein Schiff wurde durch die Explosion zerstört.</p>
Die Bergungsarbeiten in den Trümmern des Beiruter Hafens kommen nur langsam voran. Auch ein Schiff wurde durch die Explosion zerstört. | Bild: dpa

An der Videoschalte am Sonntag (14.00 Uhr) wolle auch US-Präsident Donald Trump teilnehmen, wie der Élyséepalast unmittelbar vor dem Treffen mitteilte. Von Seiten der Vereinten Nationen, die das Treffen gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron organisieren, werden UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock und Vize-Generalsekretärin Amina Mohammed erwartet.

Teilnehmen werden nach Pariser Angaben auch mehrere europäische Regierungschefs, unter ihnen Giuseppe Conte aus Italien oder Pedro Sanchez aus Spanien. Auch der libanesische Staatschef Michel Aoun steht auf der Teilnehmerliste.

Der schwer getroffenen Bevölkerung im Libanon soll nach französischen Angaben direkt geholfen werden, ohne dass es dabei zu Unterschlagungen kommt. Nötig seien medizinische Hilfe, Nahrungsmittel und der rasche Wiederaufbau von Schulen oder Krankenhäusern. Ein möglicher Betrag für die internationale Hilfe wurde bisher nicht genannt. Bei der Explosion am Dienstag in Beirut waren mehr als 150 Menschen getötet und über 6000 verletzt worden. (dpa)

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