Der flämische Verein hatte am Montag ein Eilverfahren gegen die Pro League sowie gegen den Fußballverband angestrebt. Das mit dem Ziel, als 19. Verein in die 1. Division aufgenommen zu werden und den aktuellen Spielplan für nichtig erklären zu lassen.
Zudem forderte der Klub ein Strafgeld in Höhe von fünf Millionen Euro für jedes Spiel, das im Oberhaus ohne Beteiligung von Westerlo stattfindet. Am Donnerstag wurde die Klage allerdings abgewiesen. Während der Klub mit Sicherheit nicht aufsteigen wird, ist auch die letzte Hürde mit Blick auf einen Saisonstart der D1 am Wochenende aus dem Weg geräumt.
Der KVC Westerlo sah sich als großer Verlierer der jüngsten Reform in der 1. Division: OH Löwen und Beerschot stiegen auf, während Westerlo – der Klub holte über die gesamte Saison gesehen die meisten Punkte – in der 1. Division bleibt. Die Pro League reagierte von Anfang an gelassen auf die juristischen Schritte des Zweitligisten. Die Mannschaft um den Ostbelgier Christian Brüls habe keinen Anspruch auf einen Platz im Oberhaus. Ohne den vorzeitigen Saisonabbruch wäre der Aufstieg ohnehin zwischen OH Löwen und Beerschot ausgemacht worden, hieß es. (mn)

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