Video-Serie der DG: So lebt Ostbelgien mit dem Coronavirus

<p>Standen für die Serie der DG vor der Kamera: Johann Krings (oben links), Béatrice Hermann (oben rechts), Martin Lamsfuss (unten links) und Valérie Loyens (unten rechts).</p>
Standen für die Serie der DG vor der Kamera: Johann Krings (oben links), Béatrice Hermann (oben rechts), Martin Lamsfuss (unten links) und Valérie Loyens (unten rechts). | Bildmaterial: Paperplane Productions / Collage: GrenzEcho

Home-Office, 1,5 Meter Abstand halten, nerviges Masken-Gefummel: Das Virus bestimmt seit Monaten den Alltag. Allen voran das Sozialleben musste infolge der Corona-Schutzmaßnahmen mächtig leiden. Die Aussichten auf eine Verbesserung sind aktuell allerdings nicht besonders rosig. Statt weiterer Lockerungen hat die Föderalregierung infolge steigender Infektionszahlen zuletzt striktere Maßnahmen veranlasst, um die Verbreitung des Virus wieder einzudämmen. Wie sich die Lage in den kommenden Wochen tatsächlich entwickeln wird, kann zurzeit niemand mit Gewissheit sagen. Es scheint aber mehr als sicher, dass wir mit dem unsichtbaren Feind wohl noch längere Zeit leben müssen.

Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) hat vor diesem Hintergrund eine Video-Serie lanciert, in der einige Ostbelgier einen Einblick geben, wie sie die letzten Monate verlebt haben. Insgesamt wurden sieben Kurzfilme abgedreht. Unter anderem berichtet Dr. Marc Franckh vor der Kamera über seine Erfahrungen mit dem Virus. Der Hausarzt und Vorsitzende des Ärztekreises im Norden der DG setzt sich an vorderster Front der mobilen Interventions-Teams dafür ein, dass Menschen auch in Zeiten der Coronakrise nicht auf Behandlungen verzichten müssen. Neben dem Allgemeinmediziner hat sich auch Johann Krings ablichten lassen. Der Mechatroniker aus Heppenbach hat in der Pandemie seinen Großvater verloren. Auch Béatrice Hermann aus Schoppen hat den Schritt vor die Kamera gewagt. Die selbständige Pflegerin, die sich vor einigen Wochen mit dem Virus infiziert hatte, berichtet, wie sie damit umgegangen ist und wie andere darauf reagiert haben. (calü)

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