Die Krise macht sich bemerkbar: Belgier gehen weniger ins Geschäft

<p>Die Krise macht sich bemerkbar: Belgier gehen weniger ins Geschäft</p>
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Laut der Erhebung würden seit dem Ausbruch der Pandemie 20 Prozent der hiesigen Haushalte keinen Fuß mehr in Geschäfte setzen. Darüber hinaus würden 70 Prozent „seltener“ den Weg in ein Kaufhaus finden. Am vorsichtigsten sei laut der Studie die Altersgruppe der über 65-Jährigen. Die unter 18-Jährigen verhalten sich zum Großteil (88 %) wie vor der Coronakrise.

Auffällig: Knapp die Hälfte aller Haushalte haben in den letzten Monaten im Einzelhandel „etwas weniger“ (32 %) oder „viel weniger“ (18 %) im Vergleich zu davor ausgegeben.

Als Gründe, warum die Menschen ihr Portemonnaie nicht geöffnet haben, führen die Betroffenen allen voran Gesundheitsbedenken (43 %) ins Feld. Soll heißen: Sie hatten Angst sich bei ihrer Shopping-Tour mit dem neuartigen Virus anzustecken. Aber auch die von der von Regierung ergriffenen Corona-Schutzmaßnahmen (42 %), Preiserhöhungen (25 %), niedrigere Einkommen (18 %) sowie die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln (9 %) hätten die Menschen dazu gebracht, weniger Geld unters Volk zu bringen.

Schließlich, und das ist nicht überraschend, hätten knapp 90 Prozent der Belgier ihr Konsumverhalten geändert bzw. angepasst. Hauptnutznießer dieser Trendwende seien laut der EMRG vor allem der Online- sowie der Lokale-Handel. (belga)

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