Was ich noch zu sagen hätte...

Der Kern einer Aussage muss nicht deshalb richtig sein, weil die Mehrheit dahinter steht. Was haben wir (demokratisch-mehrheitlich) allein im letzten Jahrhundert nicht so alles falsch gemacht?

Zwei Weltkriege mit Millionen Opfern – und weiterhin Kriege bis heute! Millionen Wehrloser vergast, erschossen, zertreten (als unwertes Leben bewertet).

In Kolonialzeiten die Völker Afrikas, Asiens, Lateinamerikas ausgebeutet. Unsere Mutter Erde an den Rand des Untergangs gebracht, zugemüllt, vergiftet. Unseren Wohlstand und Luxus zum alleinigen Idol erhoben. Unsere Jugend sich selbst überlassen, aus lauter Bequemlichkeit. Zuletzt sich das Recht nehmen, seine eigenen ungeborenen Kinder abzutreiben. Abtreibung nach 18 Wochen als legale Geburtenregelung? Tragisch! Hier geht es um den Schutz ungeborenen Lebens und um den Schutz traumatisierter werdender Mütter.

Wozu gab der Schöpfergott uns Menschen Vernunft und Gewissen? Wer jetzt sagt, ich wolle ihm ein schlechte Gewissen einreden, der denkt wohl, es sei ihm gelungen, sein Gewissen auszuschalten. Aber es kommt der Tag, an dem die Opfer nicht länger Opfer, die Armen nicht ewig die Armen, die Reichen nicht mehr reich sind. Vielleicht nicht in dieser, aber wohl in der anderen Welt.

Wie konnten wir vergessen, dass wir hier nur auf der Durchreise sind? Es will uns gar nicht in den Kopf hinein, dass uns etwas vergeben werden müsste. Wir geben gar nicht zu, dass wir uns irgendwo verfahren haben. Wir weigern uns „umzudrehen“, sind uns sicher, die Elite, die Korrekten, die Norm zu sein. Wir machen alles richtig und sind stolz darauf, immer gegen alle Zweifel (nach Richard Rohr). Der Wahrheit ins Gesicht zu schauen macht Angst; wer hat schon Interesse daran?

Mein Anliegen als Christ ist das Gerücht von Gott weiterzusagen in einer ungerechten und gequälten Welt.

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Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Cormann - hätte der Mensch Vernunft und Gewissen, brauchte er keinen Gott... Wenn Sie "der Wahrheit ins Gesicht schauen" möchten, dann müssen Sie sich eingestehen, dass Götter, die je nach Geburtsort mal Gott oder Allah oder Zeus heißen und zufällig immer genau die einzigen unanfechtbaren, über jeden Zweifel erhabenen, und einzig richtigen sind (auch wenn sie trotz Allmacht hier und da eine Pandemie zulassen), ein Konstrukt der Phantasie des Menschen ist, mit dem er sein Unwissen und seine Vergänglichkeit zu kompensieren versucht.

  • Wer ist "wir"?

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