Antwerpen greift durch: Ausgangssperre und allgmeine Maskenpflicht beschlossen

<p>Die Provinz Antwerpen hat strikte Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus ergriffen.</p>
Die Provinz Antwerpen hat strikte Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. | Foto: belga

Aufgrund der hohen Infektionszahlen, die sich seit Wochen in und um Antwerpen herum in die Höhe schnellen, hat das Krisenzentrum der Provinzregierung sich dazu entschieden, das gesellschaftliche Leben extrem auszubremsen. Das alles vor dem Hintergrund um das Risiko einer zweiten Welle tunlichst zu vermeiden.

So wurde unter anderem eine Ausgangssperre eingeführt. Zwischen 23.30 Uhr und 6 Uhr morgens darf niemand das Haus verlassen – außer für die Arbeit oder einen medizinischen Notfall. Wer diese missachtet, riskiert ein Bußgeld. Die Politik hat darüber hinaus eine Sperrstunde für die Gastronomie veranlasst: Um Punkt 23 Uhr müssen alle Restaurants, Cafés und Bars ihre Pforten schließen. Die Ausgangssperre und Sperrstunde gilt in allen 70 Gemeinden der Provinz sowie in der Stadt Antwerpen selbst.

In der gesamten Provinz gilt außerdem ab sofort eine allgemeine Maskenpflicht und Arbeitgeber sind dazu verpflichtet ihren Mitarbeitern Home Office „aufzubrummen“, insofern dies möglich ist.

Die Gouverneurin der Provinz Antwerpen, Cathy Berx (CD&V), appellierte indes an die Bevölkerung, die neuen Corona-Maßnahmen strikt einzuhalten. Berx unterstrich auch noch einmal, dass es aktuell verboten sei, zu feiern. „Feiern Sie bitte auch nicht anderswo. Umgekehrt empfehlen wir aktuell auch, im Interesse Ihrer eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer keinen Abstecher in die Provinz Antwerpen zu machen“, so die Gouverneurin. (belga/red)

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